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Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst (KJPD) ist als Universitätsklinik sowohl klinisch als auch in der Forschung und Lehre engagiert. Er ist die grösste Institution dieser Art in der Schweiz mit knapp 400 Mitarbeitenden. Das Angebot besteht aus ambulanten, halbstationären und stationären psychiatrischen Dienstleistungen, die im Zentrum in Zürich, in der Kinderstation Brüschhalde in Männedorf sowie in 8 Regionalstellen angeboten werden. Die dezentrale Struktur ermöglicht eine patientennahe Versorgung und eine regionale Vernetzung.
Neben der Grundversorgung hat der KJPD spezifische Therapieangebote entwickelt mit überregionaler Bedeutung. Dazu gehören z.B. Therapien für ADHS, Essstörungen, Tic-Störungen und Autismus. Für die Abklärung und Behandlung von jugendlichen Straftätern ist im Jahre 2004 zudem die Fachstelle Forensik gegründet worden.
Der Forschungsbereich mit Kooperationen in der Schweiz, Europa und den USA bildet zusammen mit der universitären Lehre den wissenschaftlichen Teil des KJPD. Partnerorganisationen Die Abklärung und Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen erfolgt immer in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigen und Personen oder Institutionen aus dem Umfeld der Kinder und Jugendlichen. Der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen kommt daher grösste Bedeutung zu (z.B. Jugendsekretariate, Schulpsychologische Dienste, Schulen, Vormundschaftsbehörden, Jugendstaatsanwaltschaften, Gerichte, Kinderschutzgruppen, heil- und sonderpädagogischen Einrichtungen).
Im medizinisch-therapeutischen Bereich bestehen zahlreiche Schnittstellen zu Nachbardisziplinen wie Erwachsenenpsychiatrie, Pädiatrie, Neurologie, Ophthalmologie, Hausarztmedizin, Entwicklungs- und Schulpsychologie sowie Heil- und Sonderpädagogik.
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